Am 13. April besuchten Tzu Chi Freiwillige Familien mit schwerkranken Kindern – kleine Held:innen mit unglaublicher Stärke. Trotz Schmerz und Krankheit begegneten sie den Freiwilligen mit Lächeln, Freude und einem unerschütterlichen Lebenswillen.
Daniil aus Bakhmut, der an SMA leidet, war einer dieser Kinder. Dank der langfristigen Hilfe konnte seine Mutter einen Rollstuhl-Motor kaufen – ein Stück Freiheit und Lebensqualität. Auch Zoryana, die wegen ihrer Erkrankung kaum noch sitzen kann, durfte sich über einen neuen Motor freuen. Diese Hilfe ist mehr als materiell – sie schenkt Hoffnung.
Am 16. April traf die Nachricht eines Erdbebens in Taiwan auch unsere Gemeinschaft tief. Viele Geflüchtete, inspiriert durch die Werte von Tzu Chi, spendeten selbst: In einer spontanen Aktion kamen 1.500 Euro für Taiwan zusammen – ein bewegender Ausdruck von Dankbarkeit und Solidarität.
Im selben Monat traten 28 neue Personen der Unterstützungsgruppe bei. Gerade nach der Ankündigung, dass das staatliche Wohnprogramm für Menschen mit Behinderung und Senioren in Polen Ende Juni endet, sind solche Gemeinschaften wichtiger denn je.
Viele stehen nun vor der schwierigen Entscheidung, in die unsichere Ukraine zurückzukehren. Tzu Chi setzt alles daran, die Betroffenen weiter zu unterstützen – mit Respekt, Mitgefühl und Taten.
Dieser Monat hat gezeigt: Auch in Zeiten politischer und persönlicher Unsicherheit können wir durch Mitgefühl und gelebte Solidarität Licht in dunkle Situationen bringen.



